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Donnerstag, 19. November 2009
Von: Ramona Dietzel
Schweinegrippe (H1N1)
Zehn Schulen und Tagesstätten betroffen.
Laut Gesundheitsamt, mit dem Stand vom 16. November, sind in unserem Landkreis über 70 Bürger an der Schweinegrippe erkrannt (H1N1). Davon kamen allein rund 50 in den letzten zehn Tagen hinzu, auch in zehn Gemeinschaftseinrichtungen, beginnend in Schulen, nachfolgend in Kindertagesstätten. Schließungen solcher fanden bisher aber keine statt. All diese Fälle sind natürlich labortechnisch bestätigt. Aufgrund der überforderten Labore wird jetzt aber nicht mehr jeder mit Erkältung zum Arzt Kommende auf das Virus getestet werden können. Symptome sind vorwiegend hohes Fieber, Gliederschmerzen und Schüttelfrost.
Regelmäßiges Händewaschen, und zwar mindestens 30 Sekunden lang, auch zwischen den Fingern, ist die wichtigste Hygienemaßnahme überhaupt. Bei der Nutzung von Desinfektionsmitteln muss unbedingt auf deren Viruswirksamkeit geachtet werden. Unsere Apotheken beraten Sie gern. Umarmungen, Begrüßungsküsschen und Händegeben sollten, vor allem mit Erkälteten, vermieden werden. Das wirksamste Mittel dagegen bleibt weiterhin die KOSTENLOSE Schutzimpfung. An der Impfaktion beteiligen sich nahezu alle Haus- und Kinderärzte. Bereits über 5.000 Bürger unseres Landkreises haben sich bereits gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Parallel läuft die Impfung gegen die saisonbedingte Grippe weiter.
Trotz alledem ist der Krankheitsverlauf im wesentlichen als mild einzustufen, mit glücklicherweise rascher Genesung.